🔍 Worum geht es?
Tour Analyzer Plus ist ein Werkzeug für Radrouten-Planung, Analyse und Vorbereitung von OSM-Relationen. Du kannst GPX-, GeoJSON-, KML- oder TCX-Dateien laden, Koordinaten analysieren, OSM-Wege per Objektabfrage prüfen, Way-IDs sammeln und die Strecke als GeoJSON mit Metadaten exportieren.
1. Startbildschirm & Navigation
Nach dem Öffnen siehst du die Karte und die Kopfleiste mit den wichtigsten Funktionen: Ort suchen, Kartenstil wechseln, Hilfe öffnen, Route öffnen und Verlauf anzeigen.
Die Startansicht ist der Ausgangspunkt für die weitere Arbeit. Von hier aus bestimmst du zuerst den Arbeitsbereich oder lädst direkt eine vorhandene Tourdatei.
2. Ort bestimmen / PLZ-Suche
Klicke oben auf den Ortstext. Danach öffnet sich ein Suchfeld. Dort gibst du eine Stadt, Gemeinde oder Postleitzahl ein, zum Beispiel 99974.
Die App springt anschließend zur passenden Kartenposition. Das ist praktisch, wenn du gezielt in einer Region nach Routen und OSM-Wegen schauen willst.
3. Tour auf der Karte prüfen
Nach dem Laden einer GPX-, GeoJSON-, KML- oder TCX-Datei wird die Route als farbige Linie auf der Karte angezeigt. Die Karte zoomt automatisch auf den Streckenverlauf.
Die Radkarte eignet sich besonders, um Radwege, Waldwege und ausgeschilderte Fahrradrouten zu erkennen. Im Beispiel ist die Steinberg-Runde Menteroda auf einer Fahrradkarte sichtbar.
4. OSM-Objektabfrage
Mit der Objektabfrage werden OSM-Wege in der Nähe der angeklickten Kartenposition ermittelt. Die gefundenen Wege erscheinen als Liste mit Way-ID und wichtigen Tags.
- Way-ID öffnen oder kopieren.
- Weg in der Karte anzeigen.
- Tags wie
surface,smoothness,bicycleodernameauswählen. - Ausgewählte Angaben später in den GeoJSON-Export übernehmen.
6. Koordinatenpunkte auswählen
Sobald eine Tour geladen ist, erscheint die Sidebar Koordinatenpunkte. Dort werden die Stützpunkte der Route einzeln aufgeführt.
Du kannst Punkte per Checkbox auswählen oder mit Alle und Keine schnell umschalten. Die ausgewählten Punkte bestimmen, welche Koordinaten später exportiert werden.
Mit den GeoJSON-Schaltflächen unten exportierst du die Daten in normaler oder umgekehrter Reihenfolge.
7. Zentrale Arbeitsansicht
In der vollständigen Arbeitsansicht siehst du Karte, Way-Cache, Relationsdaten, Koordinatenpunkte und Exportfunktionen zusammen.
Diese Ansicht ist der zentrale Arbeitsbereich, wenn du eine Route kontrollierst, OSM-Ways prüfst und die späteren GeoJSON-Daten vorbereitest.
8. GeoJSON-Export & Weiterverarbeitung
Klicke auf GeoJSON oder GeoJSON (Rev). Die Datei enthält den Streckenverlauf, ausgewählte Koordinaten, Way-IDs und vorbereitete OSM-Relationstags.
{
"type": "Feature",
"geometry": {
"type": "LineString",
"coordinates": [ ... ]
},
"properties": {
"osm_route_relation_tags": { "network": "rcn", "name": "Unstrut Radweg" },
"osm_route_members": [ { "type": "way", "ref": 179540552 } ],
"osm_id_way_ids": [179540552]
}
}
Lizenz & Namensnennung
Programmcode: MIT Lizenz. Dokumentation und Screenshots: CC BY-SA 4.0, sofern nichts anderes angegeben ist.
OpenStreetMap-Daten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, Lizenz ODbL 1.0. Kartendarstellung: OpenStreetMap, CyclOSM, OpenTopoMap, Esri und CartoDB.
Autor: Lutz Müller (gabischatz) – overpass-osm.de.cool
OSM-Routen-Relation: verständliche Felder
Die Felder zeigen deutsche Bezeichnungen, speichern aber weiterhin die passenden OSM-Schlüssel. Beispiele: Startort = from, Zielort = to, Befahrbarkeit = smoothness, Beleuchtung = lit.
Wenn eine vorhandene Relation-ID eingetragen ist, kann die Schaltfläche OSM lesen bestehende Tags aus OpenStreetMap übernehmen.
Cache löschen / Dialog leeren
Der Button Cache löschen arbeitet zweistufig. Beim ersten Klick werden Way-Cache und Koordinaten gelöscht. Wenn dieser Bereich bereits leer ist, wird der Button zu Dialog leeren; ein weiterer Klick leert die restlichen Routen-Relationsfelder.
Routenpunkte ohne doppelte Abschnitte
Wenn du eine Route zuerst in der falschen Richtung eingefügt hast und danach die Gegenrichtung wählst, werden die vorhandenen Punkte ersetzt. Die App hängt denselben Abschnitt nicht noch einmal an. So entstehen keine doppelten Koordinatenblöcke in einer Relation.